Wildabwehrzäune gegen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest | nordsachsen24.de

Wildabwehrzäune gegen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest

Foto: Pixabay
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Mit Beginn des neuen Jahres startet im Landkreis Nordsachsen der zweite Bauabschnitt für die temporären Wildabwehrzäune, mit denen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verhindert werden soll.
Nach Fertigstellung der rund 58 Kilometer langen Westtrasse wird nun die etwa 32 Kilometer umfassende Osttrasse in Angriff genommen.
Die Zäune begrenzen einen Schutzkorridor im Raum Mügeln, Oschatz, Naundorf, Liebschützberg und Cavertitz, der frei von Wildschweinen gehalten werden soll.

Auch in den Landkreisen Mittelsachsen und Meißen lässt der Freistaat Sachsen diese sogenannte Westbarriere errichten. „Das Virus findet im Schutzkorridor keinen Wirt, wodurch die Infektionskette unterbrochen und die weitere Ausbreitung zwischen Wildschweinen verhindert wird“, erklärt Dr. Barbara Lemm, Leiterin des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramts Nordsachsen.

Der genaue Trassenverlauf ist im Geoportal https://cardomap.landkreis-nordsachsen.de/ unter „Themen - Aktuelles – Wildabwehrzaun“ zu sehen.
Die Arbeiten begannen Ende September 2023, ihr Abschluss ist für Mai 2024 geplant.

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Von Reinhard Rädler
Reinhard Rädler ist freier Journalist in Taucha.
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